Radwege in mach­baren Etappen ausbauen

Das Radverkehrskonzept Schritt für Schritt umsetzen und sinnvolle Prioritäten wie Schulwege prüfen. Jede neue Verbindung zählt. Damit Wege zur Schule, zum Bahnhof und ins Naherholungsgebiet sicher sind.

Viele Menschen sind täglich mit dem Fahrrad in unserer Stadt unterwegs, sei es zur Arbeit, zum Einkaufen oder einfach als Ausgleich im Alltag. Das Radverkehrskonzept mit seinen Vorschlägen passt gut zu dieser Entwicklung. Es ist aber klar, dass nicht alle Schritte darin gleichzeitig umgesetzt werden können. Deshalb brauchen die einzelnen Abschnitte eine sinnvolle Reihenfolge, die sich daran orientiert, was finanziell machbar ist und den größten Nutzen für den Alltag hat.

Wir möchten erreichen, dass die Stadt die Maßnahmen in überschaubare und realisierbare Schritte aufteilt, die den tatsächlichen Bedarf berücksichtigen. Vorrang sollten Wege haben, die besonders häufig genutzt werden: Schulwege, Arbeitswege, Strecken zum Einkaufen sowie Verbindungen zum Bahnhof und ins Naherholungsgebiet. Entscheidend ist, Verbesserungen dort umzusetzen, wo sie den größten Unterschied machen.

Werden stark befahrene Abschnitte zügig sicherer, profitieren viele Menschen sofort davon. So wird das Radfahren zu einer verlässlichen Option im Alltag, und die Stadt gewinnt insgesamt an Flexibilität.